Dinner Speech
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02.03.2026
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19:00 Uhr

Freie Plätze 5
Preis pro Mitglied 45 €
Preis pro Nichtmitglieder 45 €
Ort
Union International Club e.V - Villa Merton
Am Leonhardsbrunn 12
60487 Frankfurt

Dinner Speech

mit Jérôme Stern
Managing Partner, J. Stern & Co.

spricht zum Thema:
Vom Weinhandel ins Bankgeschäft
250 Jahre Geschichte der Familie Stern und ihr philanthropisches Wirken in Frankfurt.

 

Reservierungen können bis zum 26. Februar 2026, 12 Uhr, kostenfrei storniert werden.
Jérôme Stern(Managing Partner von J. Stern & Co)

Das 1805 in Frankfurt gegründete Bankhaus Jacob S. H. Stern stieg – auch dank seiner Dependancen in Paris und London - zum europäischen Finanzinstitut auf. Von der einstigen Größe des Hauses zeugen Stiftungen wie das Merianbad in Bornheim und das Theodor Stern’sche medizinische Institut, das Johanna Stern im Andenken an ihren verstorbenen Ehemann an die Stadt Frankfurt stiftete. Den Vorsitz der Stiftung hatte Oberbürgermeister Franz Adickes inne; Johanna Stern und ihre beiden Söhne Wilhelm Stern und Dr. Paul Stern saßen im Vorstand. In den Gründungsjahren finanzierte die Stiftung die Krebsforschung von Paul Ehrlich und unterzeichnete 1912 den Stiftungsvertrag für die „Universität Frankfurt“ (ab 1932 schließlich Johann Wolfgang Goethe-Universität).  Im Theodor Stern-Haus waren ein Hörsaal, Labore und vier Forschungsinstitute untergebracht. Bis heute erinnert der Theodor-Stern-Kai an das Engagement der Familie Stern für Frankfurt. Jérôme Stern, Nachfahre des Gründers, lässt diese große Bürgergeschichte Revue passieren: Von den Anfängen im Weinhandel über Projekte mit der Deutschen Bank und der Familie Merton bis zur Enteignung im Nationalsozialismus und schließlich der Rückkehr nach Frankfurt.

 

Jérôme Stern, Schweizer und französischer Staatsbürger, ist Nachfahre der Frankfurter Familie Stern aus der „Pariser Linie“. Seit mehr als 30 Jahren im Bankgeschäft in London, Zürich und New York ist er heute Managing Partner von J. Stern & Co. Er spricht Französisch, Englisch, Deutsch und Italienisch. Seine Studienzeit hat er an der HSG der Universität St. Gallen und an der Graduate School of Business der Universität Chicago verbracht. Vielen Familien und Stiftungen ist er als Beirat oder Kuratoriumsmitglied verbunden. Frankfurt spielt in seiner Familie eine besondere Rolle.

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